BlockOutTraffic
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| BlockOutTraffic | |
|---|---|
![]() BlockOutTraffic-Logo | |
| Basisdaten | |
| Entwickler: | Achim Weber |
| Version: | 2.3.2 - Build 2 (27. Februar 2007) |
| Größe: | 100 KB (tar.gz) |
| supported: | IPCop v1.4.15 |
| Lizenz: | 2007 by Achim Weber |
| Sonstiges: | Preis: kostenlos Sprache: deutsch, englisch, franösisch, dänisch, spanisch, portugiesisch |
| Website: | www.blockouttraffic.de/ |
IPCop schützt in der normalen Installation das Netz von aussen, nicht aber bei schon eingefangenen Viren oder Trojanern andere Systeme ausserhalb des LAN von Innen. Dieses AddOn ist dafür zuständig, sämtlichen ausgehenden Verkehr zu kontrollieren und ggf. zu blocken. Es arbeitet allerdings nur auf Paket-Ebene und die Einrichtung ist nicht ganz einfach.
Inhaltsverzeichnis |
Schritt-fuer-Schritt-Anleitung
Da mir die Einrichtungs-Doku bisher zu schwer war, versuche ich mal hiermit eine Schritt-fuer-Schritt-Anleitung für den BOT. Eingesetzt wird die Version 2.3.1 Build 2 ohne AddOn-Server.
Installation
Ich stimme soweit der BlockOutTraffic Installation Dokumentation zu, allerdings sollte man vorher ein Unterverzeichnis erstellen, in welchem man BOT entpacken möchte. Ich habe also
- BOT in der Version heruntergeladen
- per WinSCP auf den IPCop in mein /root-Verzeichnis kopiert
- mich mit putty eingewählt und ein Verzeichnis namens bot erstellt...
mkdir bot
...die Datei dahin verschoben...
mv BlockOutTraffic-<version>-GUI-b<buildnumber>.tar.gz bot
... und bin in das Verzeichnis gewechselt, habe die Datei entpackt und dann installiert:
cd bot tar zxvf BlockOutTraffic-<version>-GUI-b<buildnumber>.tar.gz ./setup
Voraussetzung zum Ueben
Damit man weiss, ob man den BOT richtig einstellt, sollten folgende Vorraussetzungen getroffen werden:
- Einen weiteren PC zum Testen der Funktionen
- Mehrere Browser-Fenster des IPCop öffnen, und zwar: "Firewall-Logdateien", "Block Outgoing Traffic" und "Erweiterte BOT Konfig".
So gerüstet, kann man relativ gut experimentieren.
Einrichtung BOT
Nach der Installation finden sich unter dem Punkt "Firewall" einmal "Block Outgoing Traffic" und "Erweiterte BOT Konfig" als Menüpunkte. Ruft man "Block Outgoing Traffic" auf, sagt das AddOn, dass notwendige Daten fehlen und die Einrichtung nicht vollständig sei. Dafür sind, hier stimme ich der Anleitung ebenfalls vollkommen zu, die MAC-Adresse und der IPCop-HTTPS-Port wichtig, damit niemals der Zugriff vollständig verweigert wird. Die unteren Punkte habe ich wie folgt bearbeitet:
- Keine related, established Verbindungen erlauben (ist nur notwendig, wenn Anfragen von aussen beantwortet werden sollen)
- Pakete Loggen, auf die keine Regel passt
- Drop Pakete, auf die keine Regel passt
- erweiterten Modus aktivieren
Danach wird BOT gestartet und es geht ans Eingemachte. Es sei noch einmal ans Herz gelegt, dass die Einrichtung nicht trivial ist und man sich dafür eine Menge Zeit nehmen soll. Als Belohnung winkt eine ganze Menge mehr Verständnis über das System und eine sehr grosse Sicherheit.
Einrichtungsmoeglichkeiten
Es gibt grundsätzlich zwei Einrichtungsvarianten des BOT:
- alles Sperren, nur explizit eingerichtete Verbindungen werden erlaubt (Standard)
- Regeln einsetzen, welche alles erlauben, nur explizit gesperrte Verbindungen werden blockiert.
Diese Einrichtungsvarianten entprechen im Grundsatz denen einer "normalen" Port-Firewall. Beide Varianten können auch in Kombination eingesetzt werden, es ist aber immer auf die Abarbeitung der Regeln zu achten, da die erste Regel schon auf das jew. Paket zutreffen könnte.
IPCop als Webproxy
Arbeitet der IPCop nur als WebProxy ist es wichtig, sich Gedanken zu machen über:
- welche AddOns werden auf dem IPCop eingesetzt
- welche Dienste sollen erlaubt sein
- wie sollen die Dienste oder AddOns erreicht werden.
Ein Beispiel: Es soll der IPCop mit AdvancedProxy und URLFilter zum Surfen eingesetzt werden. Der Proxy läuft transparent. Das Standardgateway aller Clients und der DNS-Server aller Clients ist der IPCop. Hieraus sind folgende Informationen wichtig:
- Surfen, also Port 80 und Port 443 (beide TCP) werden genutzt
- Da der Proxy bzw. URLFilter eingesetzt werden, werden die Ports automatisch "umgebogen" auf den Proxy-Port (Standard TCP:800, gitl auch beim transparenten Einsatz!), ohne Proxy würde man TCP:443 und TCP:80 getrennt eintragen
- Da der IPCop DNS-Anfragen weiterleitet, muss UDP:53 zur Verfügung gestellt werden.
- Webserver sollen direkt anpingbar sein (ICMP, ist zum Surfen nicht notwendig)
Hieraus definieren sich also auch die Aufgabenbereiche: Welche Funktionen stellt der IPCop zur Verfügung, welche Funktionen leitet der IPCop nur durch?
Konfiguration fuer Webproxy
Als erstes gehen wir in die "Erweiterte BOT konfig" und definieren diese Dienste unter eigenem Namen als da wären:
| Dienstname | Ports | Protokoll | ICMP-Typ |
| ipcop dns | 53 | UDP | kein Eintrag |
| ipcop http proxy | 800 | TCP | kein Eintrag |
| ipcop icmp | kein Eintrag | ICMP | (ALL) |
Die ICMP-ALL-Einstellung kann eingeschränkt werden auf echo request und echo reply! Zudem sind DNS und HTTP schon als Standard-Dienste vergeben, diese brauchen dann eigentlich nicht angelegt werden. Danach wechselt man im oberen Bereich des Fensters von Dienst Einstellungen auf Dienst Gruppierung und klickt den Button "Zeige Firewall Einstellungen". Jetzt werden 2 Gruppen definiert:
| Gruppenname | Kommentar |
| aussendienste | Dienste, welche von innen erreichbar sein sollen |
| www | diese Dienste stellt der IPCop selbst zur Verfügung |
Es werden unsere konfigurierten Dienste wie folgt auf die Gruppen verteilt:
| Gruppenname | Dienst |
| aussendienste | ipcop icmp |
| www | ipcop dns |
| www | ipcop http proxy |
Haben wir diese Dienste so eingetragen, dann erstellen wir jetzt für jede Gruppe eine Regel für die Firewall. Dazu wechseln wir auf die Seite Block Outgoing Traffic:
| Quelle | Ziel | Anmerkung |
| Green Network | Any:aussendienste | Zugriff nach aussen |
| Green Network | Ipcop:www | Zugriff auf den Proxy zum Surfen |
Es ist auch möglich direkt die Standard-Dienste anstatt einer Dienste-Gruppe einzugeben. Durch die Gruppierung wirkt das Ganze Regelwerk aber übersichtlicher.' Nach ein paar Sekunden sollten diese Regeln anfangen zu wirken. Falls nicht, ist eine Beobachtung des Firewall-Logprotokolls wichtig, hier tauchen dann entspr. DROP-Meldungen auf.
Fazit
Die oben stehende Beschreibung bezieht sich darauf, wenn explizit Verbindungen freigegeben werden sollen. Wird der IPCop zusätzlich als DHCP- oder Zeitserver fungieren, so müssen dementsprechend weitere Dienste für den Zugriff auf den IPCop erlaubt werden:
- bootpc, bootps (DHCP Port 67, 68, TCP & UDP )
- ntp (Zeitserver Port 123, TCP & UDP )
Für weitere Dienste wie den Einsatz des BOT mit Copfilter folgen später Beschreibungen. Weitere Fragen beantwortet relativ gut die FAQ-Seite des Autors und das Team des http://www.ipcop-forum.de.
Versionen
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Download
Weblinks
- www.blockouttraffic.de
- BlockOutTraffic Dokumentation
- BlockOutTraffic Dokumentation, Die erste Konfiguration - eine sehr gute Einstiegserklärung vom Autor des Addons

